Der Karl-Böhm-Saal dient heute als Pausen- und Repräsentationsraum. Er wurde von Fürst-Erzbischof Guidobald Graf von Thun (1654-1668) im Jahre 1662 als so genannte Winterreitschule erbaut und erhielt 1926 von Clemens Holzmeister seine jetzige Gestalt. Am Ende des rund 50 Meter langen Saales legte Holzmeister den Konglomeratfelsen des Mönchsbergs frei und entwarf für den ebenerdigen Kamin in dieser Felswand ein schmiedeeisernes Gitter, in dem Bestimmung und Geschichte dieses historischen Raumes mit Landeswappen, Bischofshut, Lyra, Hufeisen, Violinschlüssel und theatralischen Masken symbolisiert sind.