Felsenreitschule
Unter Erzbischof Johann Ernst Thun wurde, nach Plänen des Barockbaumeisters Johann Bernhard Fischer von Erlach, 1693 aus dem Felsen des Mönchsbergs die Felsenreitschule gehauen. Zur damaligen Zeit veranstaltete man in dieser Sommerreitschule Tierhatzen und Reitvorführungen.
Das Publikum fand Platz in den 96 Arkaden, die dreigeschossig übereinander angelegt sind. Max Reinhardt hat 1926 erstmals den Versuch unternommen, die Felsenreitschule als Schauplatz für Aufführungen der Salzburger Festspiele zu nutzen und dort Goldonis "Der Diener zweier Herren" inszeniert. In den Jahren 1969/70 erfolgte eine wesentliche Umgestaltung, ebenfalls nach Plänen von Clemens Holzmeister. Die Bühne von 40 Metern Breite erhielt eine Unterbühne von 4 Metern Tiefe. Erneuert wurde zudem die freitragende Zuschauertribüne mit dem darunterliegenden Kulissendepot. Eine lichtdichte ausfahrbare Regenplane mit einem Regenauffangnetz zur Dämpfung der Geräusche schützt die Bühne. Dieses Dach kann geöffnet werden. Die Felsenreitschule fasst 1549 Zuschauer. Die 29 Reihen des Parterres sind ansteigend.
Erreichbarkeit:
Die Felsenreitschule liegt im Herzen der Salzburger Altstadt und ist ist wenigen Gehminuten von sämtlichen Punkten der Altstadt erreichbar.
Anreisende mit dem Auto können in der Altstadt-Garage parken. Von dort gelangt man über einen eigenen Zugang in das Foyer der Festspielhäuser, der eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn geöffnet wird. Bei dem dortigen Billeteur können Gäste der Felsenreitschule ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn gegen Vorweis ihrer Eintrittskarte ein ermäßigtes Parkticket erwerben, welches 8 Stunden Gültigkeit besitzt.
Folgende Busse des öffentlichen Nahverkehrs halten am Herbert-von-Karajan-Platz, von welchem aus nach Überquerung der Bürgerspitalgasse die Hofstallgasse erreicht wird, in welcher der Haupteingang zu den Festspielhäusern und der Felsenreitschule liegt: Bus Nr. 1, 4, 15.
Hofstallgasse 1
5010 Salzburg
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Sitzplan
Veranstaltungen:
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