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Kommt ein Pferd in die Bar

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David Grossman · Kommt ein Pferd in die Bar
Deutschsprachige Erstaufführung

Dramatisierung des gleichnamigen Romans (2014) in einer Textfassung von Dušan David Parízek
Koproduktion mit dem Burgtheater Wien und dem Deutschen Theater Berlin

Dov „Dovele“ Grinstein, ein „siebenundfünzigjähriges Kind, ein vierzehnjähriger Greis“, hat eine Bitte. Eine Bitte an seinen fast vergessenen Jugendfreund Avischai Lasar, den er seit 40 Jahren nicht mehr gesehen hat. 
„Ich möchte, dass Du mich siehst. Dass Du mich ganz genau anschaust, und dann sagst Du mir –“
„Was sag ich Dir dann?“
„Was Du gesehen hast.“

Dov Grinstein ist Stand-up-Comedian, Krakeeler, Alleinunterhalter und Publikumshure. In einem Saal im öden, verlassenen Industriegebiet Netanjas, einer Stadt zwischen Haifa und Tel Aviv, tritt er zu seiner (letzten) Vorstellung an.
 Er reizt seine Zuschauer, spricht sie direkt an, wird offen beleidigend, entschuldigt sich tränenreich. Er reißt Possen, erzählt flaue und geistreiche, vulgäre und unschuldige Witze. Die Schoah und ihre Opfer werden von seinem tabulosen Humor ebenso wenig verschont wie Israels Politik in den Palästinensergebieten.
 Dov kämpft fast zwei Stunden mit Furor um die Aufmerksamkeit seines Publikums, kein Zuhörer, Zuschauer darf verloren gehen. Denn er hat mehr zu bieten als eine gelungene Show: Er muss von seinem „persönlichen Tschernobyl“ berichten, von dem Trauma, der Schuld, die sein Leben vergiftet hat...


Dušan David Parízek, Regie und Bühne
Samuel Finzi, Dov Grinstein
Mavie Hörbiger, Pitz


08. - 23. August 2018 | Republic Salzburg 



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