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Richard Strauss · Salome
Neuinszenierung

Musikdrama in einem Aufzug (1905) - Libretto vom Komponisten nach dem Schauspiel Salomé (1893) von Oscar Wilde in der deutschen Übersetzung von Hedwig Lachmann 

In deutscher Sprache mit Übertiteln

„Als aber der Geburtstag des Herodes gefeiert wurde, tanzte die Tochter der Herodias vor den Gästen. Und sie gefiel Herodes so sehr, dass er schwor, ihr alles zu geben, was sie sich wünschte. Da sagte sie auf Drängen ihrer Mutter: Lass mir auf einer Schale den Kopf des Täufers Johannes herbringen.“ Das Ereignis, das zur Enthauptung Johannes’ des Täufers führt, wird in den Evangelien des Matthäus und des Markus in knappen Sätzen erzählt. Die Stieftochter des galiläischen Tetrarchen Herodes ist hier noch namenlos, und ihre ungeheure Forderung entspringt nicht dem eigenen Willen, sondern dem ihrer Mutter Herodias, die den unbequemen Propheten hasst. Was Salome (ihr Name ist erstmals aus dem fünften Jahrhundert überliefert) zum Mythos machen wird, ist allerdings klar benannt: das Sich-zur-Schau-Stellen im Tanz, zugleich die Faszination des Schauenden und die Macht, die das Betrachtete über ihn ausübt...

Franz Welser-Möst, Musikalische Leitung
Romeo Castellucci, Regie, Bühne, Kostüme und Licht

John Daszak, Herodes
Anna Maria Chiuri, Herodias
Asmik Grigorian, Salome
Gábor Bretz, Jochanaan
Julian Prégardien, Narraboth
Avery Amereau, Ein Page der Herodias
Matthäus Schmidlechner, Erster Jude
Mathias Frey, Zweiter Jude
Patrick Vogel, Dritter Jude
Jörg Schneider, Vierter Jude
David Steffens, Fünfter Jude
Tilmann Rönnebeck, Erster Nazarener
Neven Crni?, Zweiter Nazarener
Henning von Schulman, Erster Soldat
Dashon Burton, Zweiter Soldat

Wiener Philharmoniker


28. Juli - 27. August 2018 | Felsenreitschule Salzburg


Saalplan Felsenreitschule Salzburg – Salome 2018:
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