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Arienrezital - Javier Camarena

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GIOACHINO ROSSINI • Arien aus Ricciardo e Zoraide und aus Il barbiere di Siviglia

20. Mai 2018, 15:00 Uhr - Mozarteum Salzburg, Großer Saal

Der Spanier Manuel del Pópulo Vicente Rodríguez García (1775—1832) faszinierte die Massen.
Als Sänger glänzte er mit einem außerordentlichen Stimmumfang, denn sein Repertoire umfasste Baritonpartien wie Mozarts Don Giovanni ebenso wie die diffizilen Tenorrollen in Rossinis Opern, weshalb er den Grafen Almaviva sowohl in Le nozze di Figaro als auch im Barbiere di Siviglia bewältigte — und es heißt, er habe das hohe C sogar mit Bruststimme erreichen können.
Als Komponist wusste er sich nicht allein Bravouropern auf den Leib zu schreiben, sondern beeindruckte mit seinen Werken auch namhafte Kollegen; und als Impresario brachte er 1825 die italienische Oper erstmals nach New York.
Der Mensch hinter dem Künstler neigte aber offenbar zu heftigen Gefühlsaus­brüchen, die er auch als Darsteller eindringlich reproduzieren konnte, etwa als Titelheld in Rossinis Otello. Als strenger Gesangslehrer und Vater hat García eine regelrechte Vokaldynastie begründet: Seine Töchter und zugleich Schülerinnen, die tragisch früh ver­storbene Maria Malibran und Pauline Viardot, wurden zu zwei der bedeutendsten Opernstars ihrer Zeit; sein Sohn Manuel García gab als Pädagoge in Paris und London den Belcanto weiter. Generationen später reiht sich Javier Camarena in diese große Tradition ein — und feiert den Rossini-Interpreten García mit einer Hommage.



Javier Camarena, Tenor
Gianluca Capuano, Musikalische Leitung
Les Musiciens du Prince – Monaco



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