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Solistenkonzert - Maxim Vengerov

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MAX BRUCH · Konzert für Violine und Orchester g-Moll op. 26
CAMILLE SAINT-SAËNS · Introduction et Rondo capriccioso für Violine und Orchester a-Moll op. 28
CAMILLE SAINT-SAËNS · Havanaise für Violine und Orchester E-Dur op. 83
PETER I. TSCHAIKOWSKI · Serenade für Streichorchester C-Dur op. 48


21. Mai 2018, 11:00 Uhr - Mozarteum Salzburg, Großer Saal


Der grillenhafte Charme des Rondo capriccioso und die kubanischen Reize der Havanaise verzaubern wie eh und je — kaum zu glauben, dass diese Stücke heute nahezu vergessen sind! „Das Solo eines Konzerts muss wie eine dramatische Rolle angelegt und behandelt werden“, war Camille Saint-Saëns überzeugt und schrieb unter vielen anderen Werken auch brillante Musik für Meisterinstrumentalisten: In ihr zeigte sich dieser geradezu universell begabte, in allerlei künstle­rischen und wissenschaftlichen Disziplinen tätige Franzose besonders originell und experimentierfreudig.

Nicht immer weiß auch die Nachwelt noch zu schätzen, was einst gefeierte Künstler geschaffen haben. Saint-Saëns’ drei Jahre jüngerer Zeitgenosse Max Bruch etwa entwickelte sich vom berühmten Wunderkind zum hoch geachteten Komponisten, doch ist der gebürtige Kölner heute fast nur noch mit seinem Ersten Violinkonzert präsent — mit jenem 1868 ­vollendeten, an Melodien reichen Virtuosenstück, dessen ­internationaler Erfolg Bruch selbst gar nicht mehr recht war, weil er seine späteren Werke überstrahlte. Tschaikowskis schwelgerische Streicherserenade zählt seit ihrer Uraufführung zu seinen größten Triumphen: Sogar der notorisch selbstkritische Komponist war in diese „aus innerem Zwang“ entstandene Schöpfung „schrecklich verliebt“.


Maxim VengerovVioline / Musikalische Leitung
Camerata Salzburg



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