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SCHATTEN (Eurydike sagt)

Alt-Text

SCHATTEN (Eurydike sagt)
Elfriede Jelinek
odeion

Orpheus, der größte Sänger der griechischen Mythologie und Eurydike – Inbegriff des Liebespaares - sie - getötet von
einer Schlange und im Schattenreich, er, der alle betörende Sänger - ihr folgend, um sie zurückzuholen. Was aber,
wenn Eurydike gar nicht zurück will? Was, wenn sie die angebotenen weiblichen Identitätsentwürfe, die alle nur vom
Begehren eines anderen abgeleitet sind, verweigert und ablegt wie die Kleider der vergangenen Saison? Elfriede Jelinek
nähert sich dem Orpheus-Mythos von der Rückseite - sie spielt in SCHATTEN (Eurydike sagt) mit der Möglichkeit einer
unmöglichen Sprechposition, in der das Objekt der Begierde selbst zur Sprache gelangt. Die zweifache Nestroy-Preisträgerin
Sabine Mitterecker hat Elfriede Jelineks Text mit drei Schauspielerinnen, eine von ihnen auch Sängerin, dem Klangregisseur
Wolfgang Musil und einem jungen engagierten Team erarbeitet. Im Zentrum steht die Musikalität der Sprache, die
immer wieder auf Referenzen aus der Musikliteratur trifft.

Mit

Sarah Sanders, Christina Scherrer, Alexandra Sommerfeld (Schauspiel)
Sabine Mitterecker (Regie)
Wolfgang Musil (Klangregie)
Uwe Mattheiß (Dramaturgie)
Produktion: THEATER.punkt

Die Aufführungsrechte liegen beim Rowohlt Theater Verlag, Reinbek bei Hamburg



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