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Jung, berühmt, tot -
Peter Breuer erforscht in seinem neuen Ballettabend
ein musikalisches Phänomen und ein Lebensgefühl


»Jung, berühmt, tot« titelte das Magazin Stern und die Süddeutsche Zeitung war gar der Meinung »Genug gelebt«. Wer
war jung, berühmt und hatte genug gelebt? Eine beein druckende Anzahl herausragender Musiker, die alle mit 27 Jahren
starben. So viele, dass inzwischen von einem »Club 27« gesprochen wird.  

Brian Jones ist der Begründer dieses exklusiven Clubs. Der frühere Rolling-Stones-Gitarrist wurde am 3. Juli 1969 in
seinem Swimmingpool tot aufgefunden. Zu dem Zeitpunkt war er bereits aus der Band geschmissen worden, da
er aufgrund seines exzessiven Drogen- und Alkoholkonsums zu häufig nicht in der Lage war, die Bühne zu betreten.
Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison, Kurt Cobain und zuletzt Amy Winehouse traten dem Club in den letzten vier
Jahrzehnten bei. Alle haben zwei Dinge gemeinsam: einen eher problematischen Umgang mit Rauschmitteln
und eine herausragende musikalische Sonderbegabung.  

Peter Breuer erforscht in seinem neuen Ballettabend ein musikalisches Phänomen und ein Lebensgefühl. Und vor allem
die Frage: Handelt es sich bei der Zahl 27 um einen Zufall oder ist es doch Schicksal? Peter Breuer, Ballettdirektor
des Salzburger Landestheaters, kann auf mehr als 50 Ballette für Compagnien von München bis Tokio zurückblicken.
Neben Klassikern wie »Schwanensee«, abendfüllenden Handlungsballetten oder abstrakten neoklassischen Werken, widmet
er sich auch immer wieder der sogenannten U-Musik unserer Zeit und dem dahinter stehenden Lebensgefühl,
das ganze Generationen geprägt hat.


Probebühne am Rainberg
Salzburger Landestheater



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