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EIFERSUCHT

Sie sind Rivalinnen. Und sie versuchen fast ein Jahr lang sich mit Mails k.o. zu schlagen. Da ist Helen, eine erfolgreiche Anwältin, 55 Jahre, seit 18 Jahren mit Laszlo verheiratet.
Die 40-jährige Yana ist Architektin mit einem Faible für rote Reizunterwäsche und Laszlos Geliebte, bis Iris kommt, 25 Jahre, Indologiestudentin, Buddhistin und Vegetarierin, die Laszlos zweite Geliebte wird.
Das Objekt der Begierde - Laszlo, ein dickbäuchiger, triebgesteuerter Mitfünfziger - ist auf der Bühne gar nicht zu sehen. Und die eigentlichen Hauptakteure sind drei PCs mittels derer sich die drei Frauen verbal beharken.

Das Stück sprüht vor Witz. Sein besonderer Reiz: ein steter, bis ins Absurde reichender Wechsel sarkastischer und bissiger, witziger und urkomischer, emotionaler und nachdenklicher Szenen.
Als Höhepunkt schließlich ein furioses Finale: Aus fieser, gehässiger Eifersucht wird eine außergewöhnliche Freundschaft der Frauen. Laszlo, der Auslöser des intriganten Spiels, ist der eigentliche Verlierer.


Sonntag, 31. Dezember 2017 | 17:30 Uhr und 21:00 Uhr
Kleines Theater | Salzburg



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