Paulus Manker, Sunnyi Melles, u.a. Salzburger Sommerfestspiele 2010
Theseus, der legendäre König von Troizene, gilt seit sechs Monaten verschollen, da ereilt seinen Hofstaat die Nachricht seines Todes. Wer soll die Nachfolge antreten? Hippolytos, sein Sohn aus erster Ehe, oder das Kind seiner zweiten Gemahlin Phädra? Oder gar Prinzessin Arikia, die athenische Kriegsgefangene an Theseus’ Hof? In der kurzen Spanne, da die politische Macht zur Disposition steht, ergreift eine andere Gewalt ihre Macht über die Menschen: Phädra gesteht Hippolytos ihre Liebe, dieser hingegen offenbart seine verbotene Liebe zu Arikia. Als Theseus unerwartet zurückkehrt, nimmt eine tragische Verstrickung zwischen Schuld, Geständnis, Staatsräson und Begehren ihren Lauf.
Racines 1677 geschriebene Tragödie ist das Werk eines Mannes mit einer beispiellosen Karriere. Im Zentrum der Macht, am Hof Ludwigs XIV., ein- und ausgehend, wo Betrug und Intrige an der Tagesordnung sind, stellt er in diesem Stück die Frage, woran sich Tugend zeigt. „Warum sind nicht an unverwechselbaren Zeichen / die Herzen von Verrätern zu erkennen?“, fragt Theseus. Sie sind, so legt Racines Tragödie nahe, nur mit dem Herzen zu erkennen.
Matthias Hartmann, Regie
Johannes Schütz, Ausstattung
Peter Bandl, Licht
BESETZUNG
Mit Paulus Manker, Sunnyi Melles, Philipp Hauß, Sylvie Rohrer, Hans-Michael Rehberg, Therese Affolter und
Mitglieder des Burgtheaterensembles
Paulus Manker, Sunnyi Melles, u.a. Salzburger Sommerfestspiele 2010
Theseus, der legendäre König von Troizene, gilt seit sechs Monaten verschollen, da ereilt seinen Hofstaat die Nachricht seines Todes. Wer soll die Nachfolge antreten? Hippolytos, sein Sohn aus erster Ehe, oder das Kind seiner zweiten Gemahlin Phädra? Oder gar Prinzessin Arikia, die athenische Kriegsgefangene an Theseus’ Hof? In der kurzen Spanne, da die politische Macht zur Disposition steht, ergreift eine andere Gewalt ihre Macht über die Menschen: Phädra gesteht Hippolytos ihre Liebe, dieser hingegen offenbart seine verbotene Liebe zu Arikia. Als Theseus unerwartet zurückkehrt, nimmt eine tragische Verstrickung zwischen Schuld, Geständnis, Staatsräson und Begehren ihren Lauf.
Racines 1677 geschriebene Tragödie ist das Werk eines Mannes mit einer beispiellosen Karriere. Im Zentrum der Macht, am Hof Ludwigs XIV., ein- und ausgehend, wo Betrug und Intrige an der Tagesordnung sind, stellt er in diesem Stück die Frage, woran sich Tugend zeigt. „Warum sind nicht an unverwechselbaren Zeichen / die Herzen von Verrätern zu erkennen?“, fragt Theseus. Sie sind, so legt Racines Tragödie nahe, nur mit dem Herzen zu erkennen.
Matthias Hartmann, Regie
Johannes Schütz, Ausstattung
Peter Bandl, Licht
BESETZUNG
Mit Paulus Manker, Sunnyi Melles, Philipp Hauß, Sylvie Rohrer, Hans-Michael Rehberg, Therese Affolter und
Mitglieder des Burgtheaterensembles