Vivaldis Instrumentalmusik belegt Spitzenplätze auf der Beliebtheitsskala, seitdem 1926 in einem Turiner Schrank die „Vier Jahreszeiten“ entdeckt wurden. Doch in dem Schrank befanden sich auch die Manuskripte zu vielen der 90 Opern, derer Vivaldi sich rühmte. Lange Zeit begnügten sich die Theater damit, davon „Orlando furioso“ aufzuführen, aber immer mehr Werke fanden den Weg auf die Opernbühne. Vivaldi ist ein Komponist der Brillanz, und das lässt auch seine Opern strahlend funkeln. In „Farnace“ geht es um Liebe, Macht und Ehre. Wie Mithridates, König von Pontus, hat auch sein Sohn Pharnaces den Krieg gegen die Römer verloren. Wie kann er sein Gesicht wahren? Rasch noch seinen Gegner Pompejus ermorden? Oder sich selbst töten? Die Gattin will er zwingen, sich selbst und den gemeinsamen Sohn zu töten, damit sie nicht in die Hand des Feindes fallen. Doch der Lebenstrieb erweist sich als stärker. So entsteht ein Drama der Leidenschaften, das alles durcheinander wirbelt. Dafür sorgt auch Pharnaces’ Schwester, die die Feldherren sowohl des Pompejus als auch der Königin Berenice in sich verliebt macht – und Berenice hat noch eine ganz spezielle Rechnung mit Pharnaces offen... Vivaldi hat alle Personen dieses großen Dramas musikalisch plastisch charakterisiert – Berenice trällert die königlichsten Koloraturen, auch wenn sie die finstersten Gedanken hegt, und Tamiri, die Gattin des Pharnaces, reiht eine herrliche Trauerode an die andere. Stimmenfans kommen bei Vivaldi immer auf ihre Kosten!
Premiere 15. Mai 2011
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Barockoper von Antonio Vivaldi
Vivaldis Instrumentalmusik belegt Spitzenplätze auf der Beliebtheitsskala, seitdem 1926 in einem Turiner Schrank die „Vier Jahreszeiten“ entdeckt wurden. Doch in dem Schrank befanden sich auch die Manuskripte zu vielen der 90 Opern, derer Vivaldi sich rühmte. Lange Zeit begnügten sich die Theater damit, davon „Orlando furioso“ aufzuführen, aber immer mehr Werke fanden den Weg auf die Opernbühne. Vivaldi ist ein Komponist der Brillanz, und das lässt auch seine Opern strahlend funkeln. In „Farnace“ geht es um Liebe, Macht und Ehre. Wie Mithridates, König von Pontus, hat auch sein Sohn Pharnaces den Krieg gegen die Römer verloren. Wie kann er sein Gesicht wahren? Rasch noch seinen Gegner Pompejus ermorden? Oder sich selbst töten? Die Gattin will er zwingen, sich selbst und den gemeinsamen Sohn zu töten, damit sie nicht in die Hand des Feindes fallen. Doch der Lebenstrieb erweist sich als stärker. So entsteht ein Drama der Leidenschaften, das alles durcheinander wirbelt. Dafür sorgt auch Pharnaces’ Schwester, die die Feldherren sowohl des Pompejus als auch der Königin Berenice in sich verliebt macht – und Berenice hat noch eine ganz spezielle Rechnung mit Pharnaces offen... Vivaldi hat alle Personen dieses großen Dramas musikalisch plastisch charakterisiert – Berenice trällert die königlichsten Koloraturen, auch wenn sie die finstersten Gedanken hegt, und Tamiri, die Gattin des Pharnaces, reiht eine herrliche Trauerode an die andere. Stimmenfans kommen bei Vivaldi immer auf ihre Kosten!