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CANCELLED!!
Nabucco 2020

Oper von Giuseppe Verdi 

Erster Akt: „Gerusalemme“ – Jerusalem / Im Tempel des Salomon in Jerusalem
Die

Hebräer samt den Leviten sind in Salomons Tempel versammelt, um das

Schicksal der Israeliten zu beklagen, die vor kurzem vom babylonischen

König Nabucco besiegt wurden. Dieser marschiert gerade in die Stadt ein.

Der Hohepriester Zaccaria ermutigt seine Gefolgsleute, die Hoffnung

nicht aufzugeben, da sie in Nabuccos Tochter Fenena eine wertvolle

Geisel besitzen. Fenena wird durch Ismaele bewacht, den Neffen des

Königs Sedecia von Jerusalem. Ismaele ist in Fenena verliebt, die ihn

unter großem persönlichem Risiko befreit hatte, als er Gefangener in

Babylon war. Diese Gunst möchte er nun zurückgeben. Die zwei planen

fortzulaufen, als Abigaille, von der jeder glaubt, sie sei Nabuccos

erstgeborene Tochter, an der Spitze von als Hebräer verkleideten

babylonischen Soldaten den Tempel betritt. Abigaille offenbart Ismaele

ihre Liebe und bietet an, alle Hebräer freizulassen, wenn er ihre Liebe

erwidert. Ismaele will sich nicht erpressen lassen. Währenddessen

begehren Hebräer, die von Nabuccos Soldaten gejagt wurden, Zuflucht im

Tempel. Nabucco erscheint. Zaccaria droht, Fenena zu töten, wenn Nabucco

und seine Leute es wagen, den heiligen Platz zu missachten. Er hebt den

Dolch, aber Ismaele schreitet ein und rettet sie vor dem Tod. Zaccaria

verdammt den Verräter. Nabucco umarmt seine Tochter und befiehlt, den

Tempel niederzubrennen.

Zweiter Akt: „L’Empio“ – Der Frevler / Die königlichen Zimmer im Palast in Babylon
Aus

einem von Nabucco geheimgehaltenen Dokument erfährt Abigaille ihre

wahre Herkunft. Sie ist nicht Nabuccos Erstgeborene, sondern die Tochter

einer Sklavin.
Sie ist entschlossen, sich an Fenena zu rächen, der

Nabucco den Thron anvertraut hat, während er die Hebräer bekämpft. Sie

will ihre Rivalin töten, den Thron übernehmen und die Nachricht

verbreiten, dass Fenena tot sei. Ihr Vorhaben wird durch den

Hohepriester des Baal unterstützt.
 
In einem anderen Flügel des Palastes
Zaccaria

ist frei. Er und seine Leute bekehren Babylonier, die zum jüdischen

Glauben konvertieren. Der Chor der Leviten verwünscht Ismaele, da er

Fenena das Leben gerettet hat. Sie verachten ihn wegen seines Verrates

(Fluchtmöglichkeit für Fenena). Zaccaria gebietet dem Chor Einhalt –

Ismaele sei kein Verräter, da er das Leben einer Konvertierten gerettet

hat.
Abigaille ist dabei, ihren Plan auszuführen, die Macht an sich

zu reißen, als Nabucco zurückkehrt. Er ergreift die Krone und erklärt

sich selbst zum Gott, den die Leute bis in alle Ewigkeit anbeten sollen.

Blitze schlagen neben dem König ein, er verliert den Verstand.

Abigaille setzt sich die Krone auf.

Dritter Akt: „La profezia“ – Die Weissagung / Die hängenden Gärten im königlichen Palast in Babylon
Abigaille,

die sich selbst zur Königin ernannt hat, sitzt auf dem Thron im Beisein

des Hohepriesters, um die Huldigung der Adligen zu empfangen. Der

wahnsinnig gewordene Nabucco erscheint. Abigaille bringt ihn mit List

dazu, das Dokument zu unterschreiben, mit dem das Todesurteil der

Hebräer, inklusive der konvertierten Fenena, vollstreckt werden kann.
Nabucco

begreift dies zu spät, protestiert und droht Abigaille, die Details

ihrer Geburt offenzulegen. Er sucht nach dem Dokument über ihre

Herkunft, aber Abigaille hat es schon und zerreißt es. Sie übergibt den

alten König den Wachen und lässt ihn einsperren. Nabucco bittet sie um

Verzeihung und verspricht, den Thron abzutreten, wenn Abigaille Fenena

verschont. Abigaille lehnt den Vorschlag ab.

An den Ufern des Euphrat
Die

Hebräer, zur harten Arbeit verdammt, beklagen ihr „schönes und

verlorenes Heimatland“ (Gefangenenchor „Va, pensiero“) und rufen den

Herrn um Hilfe. Zaccaria ermutigt sein Volk mit der Prophezeiung von der

Heimsuchung und dem Untergang Babylons.

Vierter Akt: „L’idolo infranto“ – Das zerbrochene Götzenbild / Räume des königlichen Palastes in Babylon
Nabucco,

der aus einem tiefen Schlaf voller Alpträume erwacht, hört Fenenas

Namen von der Straße; die Gefangenen und Fenena werden zur Hinrichtung

geführt. In diesem Moment väterlicher Angst verlässt ihn der Wahnsinn.

Nabucco kniet nieder, um den Gott der Hebräer um Erbarmen anzuflehen und

ihm Verehrung zuzusagen. Plötzlich öffnet sich das Tor, und eine Gruppe

königstreuer Wachen erscheint. Mit gezogenem Schwert folgen sie ihm, um

seine Krone zurückzufordern und Fenena zu befreien.

In den hängenden Gärten des königlichen Palastes in Babylon
Fenena

wurde mit anderen Hebräern zum Opferaltar in den hängenden Gärten

gebracht. Der Hohepriester des Baal führt die Opferzeremonie durch, als

Nabucco und seine Gefolgsleute eintreten. Er befiehlt, das Götzenbild

umzustürzen. Es fällt zu Boden und zersplittert. Die Juden sind befreit,

und Nabucco ermahnt seine Leute, sich vor dem Gott der Juden Jehovah zu

verneigen. Die besiegte Abigaille vergiftet sich. Sterbend bittet sie

den Gott der Hebräer um Vergebung. Nabucco preist zusammen mit dem Volk

Israels Jehova und die wiedergewonnene Freiheit.

Oper im Berg Festival Chor & Orchester
Internationale Solisten
Dirigent: Stefano Seghedoni
Bühnenbild: Hendrik Müller
Klassische Regie von Ingo Kolonerics


Samstag, 11. Juli 2020 | 18:00 Uhr (bis 20:30 Uhr)
Große Universitätsaula


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