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Don Pasquale - Gaetano Donizetti

Opera buffa in drei Akten (1843) - Neuinszenierung
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertitel

„È finita“ — es ist vorbei! — jammert Don Pasquale, nachdem er von seiner neuen Frau nun sogar eine Ohrfeige einstecken musste, und eine karge Violinmelodie fängt seine ganze Niedergeschlagenheit ein. Welch ein Gegensatz zur vitalisierenden Vorfreude, in die ihn seine Heiratspläne noch kurz zuvor versetzt haben: Da sein Neffe Ernesto sich weigert, seine geliebte, doch arme Norina aufzugeben, will ihn der wohlhabende Don Pasquale enterben und für eigenen Nachwuchs sorgen. Sofronia, die ihm von Dottor Malatesta frisch aus dem Kloster zugeführt wird, verwandelt sich nach der Eheschließung schlagartig von einer scheuen Unschuld in eine extravagante, fordernde und streitlustige Frau. Pasquale weiß nicht, dass Sofronia in Wirklichkeit Norina ist und ihn eine bittere Lektion erwartet.

Mit Don Pasquale (1843) bescherte Donizetti dem Genre der Opera buffa ein spätes Meisterwerk. Zwar greift er auf einen uralten, von vielen komischen Opern durchgespielten Stoff zurück — ein betagter Junggeselle kommt auf die zweifelhafte Idee, sich eine (junge) Frau zu nehmen —, doch interessierte ihn nicht Wiederholung, sondern Weiterentwicklung: Donizetti betrachtet die tradierten Buffa-Typen durch die Brille romantischer Sensibilität und macht sie zu lebendigen Individuen mit einer ganz neuen Wirklichkeitsnähe und Menschlichkeit.

Gianluca Capuano Musikalische Leitung
Moshe Leiser, Patrice Caurier Regie
Christian Fenouillat Kostüme
Agostino Cavalca Bühne
Christophe Forey Licht
Christian Arseni Dramaturgie

Cecilia Bartoli Norina
Péter Kálmán Don Pasquale
Nicola Alaimo Dottor Malatesta
Javier Camarena Ernesto

Les Musiciens du Prince-Monaco
Philharmonia Chor Wien
Walter Zeh Choreinstudierung


29. Mai und 01. Juni 2020
Haus für Mozart


Ab sofort vorbestellbar!
Der Einzelkartenverkauf bzw. die Kartenzuteilung erfolgt dann ab Mitte Oktober!



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