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École classique - Arienkonzert

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École classique - Arienkonzert

Die Opernproduktion im 19. Jahrhundert fokussierte sich nicht ausschließlich auf romantische Stoffe.
Die Wiederentdeckung von Glucks Opern, etwa durch Hector Berlioz, dokumentiert auch einen Rückgriff auf klassische und mythologische Themen. Hector Berlioz, Giacomo Meyerbeer und Charles Gounod zählen zu jenen Opernkomponisten des 19. Jahrhunderts, die diese klassizistischen Tendenzen am stärksten beförderten.
Für die Pflege des Erbes der Oper des 18. Jahrhunderts war aber sicher das Engagement von Pauline Viardot am bedeutendsten. Nicht nur ihre Darstellung des Orphée ist Legende, sie setzte sich etwa auch für Händels Œuvre ein, dessen Werke im Repertoire des 19. Jahrhunderts kaum Platz fanden.
„Lascia ch’io pianga“ aus Rinaldo war jene Händel-Arie, die Pauline Viardot am öftesten interpretierte. „Ich möchte nicht sterben, ohne Sie noch einmal ,Lascia ch’io pianga‘ für mich singen zu hören“, schrieb ihr George Sand im Dezember 1847.
Viardot hatte die Arie bereits in das Programm ihrer ersten Konzerttournee 1838 aufgenommen und sie wurde zu einem festen Bestandteil ihrer Konzerte — unter anderem auch in einer Instrumentierung von Meyerbeer. Charles Gounod wiederum bearbeitete um 1850 Händels Arie „Verdi prati“ aus Alcina derart, dass die Orchesterbegleitung Viardots reicher Mezzosopran-Stimme wohl optimal zupasskam.

Programm
Eine Hommage an Pauline Viardot
mit Arien und Orchesterwerken von Gioachino Rossini, Giacomo Meyerbeer, Charles Gounod und Georg Friedrich Händel (in Bearbeitungen von Hector Berlioz und Charles Gounod)

Interpreten
Gianluca Capuano Musikalische Leitung
Varduhi Abrahamyan Mezzosopran
Cecilia Bartoli Special guest
Les Musiciens du Prince-Monaco


Samstag, 30. Mai 2020 | 15:00 Uhr
Großer Saal, Mozarteum Salzburg


Ab sofort vorbestellbar!
Der Einzelkartenverkauf bzw. die Kartenzuteilung erfolgt dann ab Mitte Oktober!



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