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Ne me quitte pas - Dott singt Brel

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Ne me quitte pas - Dott singt Brel

Le Grand Jacques Brel. Seine Auftritte waren gekennzeichnet durch einen expressiven Vortrag. Heute gilt er als der französische Chansonnier par excellence, obwohl er eigentlich aus Belgien stammte. Er stellt sich außerhalb der Gesellschaft, um sie umso besser zu sehen. Heimat ist ihm so nah, dass er viel Abstand braucht. Das belgische Zuhause tauscht er gegen das fremde Pariser Leben, die Momentaufnahmen seiner Lieder erzählen Minidramen von den ganz großen Themen: von Einsamkeit und Bigotterie, von Scheinheiligkeit und Elend, von Matrosen und Huren, vom Tod – und von der Liebe.

Jacques Brel verlässt die elterliche Familie (und mit ihr eine sichere Zukunft als Kartonagen-Fabrikant), haust in Paris, kämpft sich durch Clubs, schreibt Lieder voller Wut und Verzweiflung – eigentlich für andere Interpreten. Und steht schließlich selbst mit der Gitarre in der Hand auf der Bühne, ergreift beherzt eine einmalige Chance, ein großes Publikum zu erreichen, ist plötzlich ein Star, der in den großen Konzerthallen der Welt zu Hause ist. Und verlässt das Podium der Welt genauso überraschend wieder, zieht sich schließlich auf die polynesische Insel Hira Oa zurück, der er sich als Postflieger zur Verfügung stellt.

Brels Lieder voller Wut, Sehnsucht, Witz, Liebe und belgisch-französischem Esprit verknüpft Marco Dott mit der außergewöhnlichen Biographie des streitbaren Künstlers zu einem pulsierenden Abend.


06. Februar - 04. April 2020
Kammerspiele Salzburg


Auf Anfrage Ermäßigungen für Schüler, Studenten (< 26) an manchen Terminen möglich!



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