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Der Steppenwolf
Hermann Hesse

Harry Haller, hochgebildet, aber lebensüberdrüssig und gichtkrank, fühlt sich zerrissen zwischen seinen „zwei Naturen“: dem tiefsinnigen Gelehrten, der Mozart und Goethe liebt, und dem anarchischen, wilden „Steppenwolf“, getrieben von unbezähmbarem Freiheitsdrang. Die Ordnung seines Lebens ist zerbrochen. Er geht keiner Berufstätigkeit mehr nach und verbringt seine Zeit mit Literatur, Zigarren und Alkohol, immer polemisierend gegen das bürgerliche Leben, das Mittelmaß, die satte Zufriedenheit des Normalen, obwohl er sich insgeheim nach dessen Ordnung und Sauberkeit sehnt.

Gerade hat Harry seine neue Unterkunft bezogen, eine Dachmansarde in einem kleinbürgerlichen Mietshaus, als er den Entschluss fasst, spätestens an seinem 50. Geburtstag Selbstmord zu begehen.
Doch da nimmt sein Leben eine entscheidende Wende: Er stößt beim Herumirren in der Stadt auf das geheimnisvolle „magische Theater“, das wie für ihn geschaffen zu sein scheint, und begegnet der androgynen Hermine, die ihn aus seiner depressiven Erstarrung reißt. Sie lehrt ihn das Tanzen und führt ihm die äußerst liebesbegabte Maria zu. Und auch der hübsche Jazzmusiker Pablo, der jederzeit das richtige Rauschmittel parat hat, sorgt für weitere Schritte auf Harrys Reise zu sich selbst...


ab 18. September 2018 | 19:30 Uhr
Kammerspiele Salzburg



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